Messer von Haundgmocht

Da Spruch "Bleibt's schneidig", is da richtige Ausdruck für de Messer aus unsara kloan Haundgmocht Manufaktur. A guada oida Stahl von an Sogblattl, a gscheids Material fürn Griff und vü Haundarbeit, mehr brauchts ned um echte Unikate zu schoffn.

 

Do wird ois erstes amoi da Rohling nochn eigenen Entwurf grob aus dem gehärteten Sogblattl koid ausgschnittn, de endgültige Form kriagts owa erst beim Schleifen. Des moch i ohne Schablone oder sonstign Hüfsmittln, so laung feiln und schleifa bis ma gfoid. Des garantiert a,  das koane zwoa Messer gleich san.

 

Fürn Griff nimm i hauptsächlich Fassltaufin (Fasstauben) va gebrauchte Most oder Weinfassl. Am Griff kauma in Most/Wein no riacha. Hirschhorn vawend i wauns zur Messerform passt. Des Hirschorn is von oide Trophäen oder Abwurfstangen. Jedenfois nix aus an Gehäge. Kupfer oder Messingstift des woas! Jetzt werns no bis zur Rasierschärfe feingschliffa. Des Messer valost von Aufaung bis zum Schluss mei Haundgmocht Werkstatt ned.

So a Messer kead ned in an Geschirrspüler, mit da Haund owoschn, trocknwischn und gelegentlich a Klingenöl drauf.

Da Grund warum a reiner Kohlenstoffstal schneidiger is, kimmt davon das koa Chrom oder Vanadium mit ihrer groben Struktur  beigemischt is. Des is so wie waun ma Kristallzucker zum  Mehl mischt.

So, a boa Foto sogn mehr ois Worte.

 

 

Da "Colt"

Da " Gehörnte Rundling"